Seit 2023 arbeite ich an der „Menschenkette“. Es werden immer mehr Figuren unterschiedlicher Ethnien, die ich mit Lehm auf Aquarellpapier gestalte. Alle halten ihre Arme auseinander, damit sie sich an den Händen berühren können.
Neben den Werken, die zur natürlichen Grundierung im lehmhaltigen Schlamm nahe des Tonteichs/Wohltorf vergraben liegen, nehme ich mir immer wieder Lehm mit ins Atelier. Damit sowie mit Lehm von der Ostseeküste male ich auf Leinwand. Im Gegensatz zu den zufälligen Buddelbildern, setze ich die erdigen Materialien bewusst ein. Die helleren Lehmfarben stammen von der Ostseeküste und von der dänischen Insel Samsø, die dunkleren vom Tonteich.
Auch habe ich mit versteinerten Korallen gearbeitet, die mir eine Freundin aus dem Iran mitgebracht hat. Natürlich färbt dieses seltene Pigment, das ich erst gemahlen habe, die Leinwand intensiv Orange. Dem setze ich wenig Tusche oder andere Erdpigmente entgegen.
An den Ecken sehen Sie silberne Metallknöpfe. Das sind Magnete, mit denen ich meine Bilder an die Ateliertüre geheftet habe, um sie abzulichten.